Informationen zum Thema Demontage

Nicht alle ersteigerten oder gekauften Maschinen lassen mit einfachen Hebe- und Transportmitteln bewegen. Größere Maschinen oder ganze Anlagen bedürfen einer genaueren Demontageplanung. Die Demontage gekaufter oder ersteigerter Positionen liegt in der Verantwortung des Käufers. Bei Gebotsabgabe sollten Sie daher Ihre entstehenden Kosten sowie den zeitlichen Aufwand berücksichtigen.

Die Abwicklung der Demontage in optimalem Verlauf liegt im Interesse aller Beteiligten und erfordert eine enge Kommunikation. Abhängig von der Betriebssituation vor Ort müssen Beeinträchtigungen laufender Produktion vermieden oder andere besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden. Im Bereich bereits stillgelegter Produktionsstätten gestaltet sich dies i.d.R. einfacher. Die Nutzung evtl. vorhandener Hebeeinrichtungen kann zwischen Käufer und Verkäufer vereinbart werden.

Jegliche Gefahren für Personen, Gebäude oder andere Gegenstände, sowie Umweltschäden müssen ausgeschlossen werden. Dies erfordert entsprechend ausgebildetes Personal und geeignete Werk- und Hebezeuge. Beim Trennen von Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Gas, Druckluft, Klima, Abwasser usw.) ist auf korrekte Abschlüsse Rücksicht zu nehmen. Der Austritt von Betriebsmitteln ist zu vermeiden oder in geeigneter Form aufzufangen. Derartige Altstoffe gehören mit zum Kauf und müssen ggf. Ordnungsgemäß entsorgt werden, wenn eine Wiederverwertung nicht möglich ist.

Sollte eine Demontage bauliche Änderungen erfordern, so sind diese ebenfalls durch den Käufer vorzunehmen und nach Abschluß der Demontage wieder fachgerecht rückzubauen.