veröffentlicht am 11.10.2019

Aus der Insolvenzmasse kaufen: Insolvenz-Auktionen bei HÄMMERLE

Es gibt viele Branchen und Nischen, die sehr stark konjunkturabhängig sind. Ein klassisches Beispiel stellen Fluggesellschaften dar, die gerade außerhalb der Hauptreise- und Ferienzeiten oftmals defizitär arbeiten – um dann in wenigen Monaten all das wieder gut zu machen. Nicht jedes Unternehmen verfügt über die nötige Kapitalbasis und Liquidität, um solche Phasen zu überbrücken. Ähnlich ist es im industriellen Sektor, wo der Hauptteil des Gesellschaftsvermögens in den Maschinen und Anlagen steckt. Kommt es hier zur finanziellen Schieflage, ist eine Insolvenz oftmals nicht mehr abwendbar. Hierdurch kommen regelmäßig verschiedenste Güter auf den Versteigerungsmarkt. Eine erstklassige Chance für Wettbewerber, um kostengünstig an Maschinen und Anlagen zu gelangen.

Insolvenzverwalter setzen häufig auf die Expertise eines Verwertungsspezialisten wie HÄMMERLE. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung zählen wir zu den international wie national meistfrequentiertesten Auktionshäusern. Durch HÄMMERLE werden so jährlich über 10.000 Einzelpositionen versteigert. Als öffentlich bestellter und vereidigter Auktionator stellen wir den reibungslosen Ablauf einer Insolvenzversteigerung sicher.

Warum es sich lohnen kann, Anlagegüter verschiedenster Art aus der Insolvenzmasse heraus zu kaufen, zeigen wir Ihnen im Folgenden:

 

In der Regel voll funktions- und einsatzfähig: Insolvenzauktionen sind als Beschaffungsmaßnahme ideal

In einigen Branchen gibt es nur sehr wenige Hersteller oder Produzenten, sodass in der Anschaffung von Maschinen und Anlagen oftmals hohe finanzielle Risiken liegen. Kaum ein Unternehmen kann aus dem Stand heraus eine vollwertige, neue Maschine ohne Finanzierungspartner beschaffen. Doch gerade bei Industrieanlagen mit Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten ist gerade das gar nicht nötig. Die Leistungsfähigkeit einer Maschine geht zurück auf den Wartungs- und Reparaturaufwand, der viel wichtiger ist als das Alter der Anlage. Es macht also Sinn, explizit auch auf gebrauchte Maschinen zu setzen. Sie stehen neuen Anlagen i.d.R. in nichts nach und lassen sich ohne Umwege in den Produktionsprozess implementieren.

Der Vorteil: Keine langen Wartezeiten und Ungewissheiten, ob die Anlage rechtzeitig für die Hauptsaison in Betrieb genommen werden kann. Mit einer Insolvenzauktion haben Unternehmen jeder Größe die Möglichkeit, schnell, kostengünstig und sicher an Anlagegüter zu gelangen. HÄMMERLE sichert mit marktrealistischen Gutachten und einem transparenten Verfahren den reibungslosen Ablauf der Versteigerung.

 

Exkurs: Was befindet sich eigentlich konkret in der Insolvenzmasse?

All das, was zu Beginn des Insolvenzverfahrens an Vermögen im Unternehmen existiert bzw. während des Verfahrens darin übergeht, wird nach § 35 InsO zur Insolvenzmasse gezählt. Aus § 153 InsO ergibt sich die Vermögensübersicht, die detailliert Aufschluss gibt über Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten. Früher sprach man deshalb auch von „Konkursmasse“, der Begriff wird aufgrund der Gesetzesnovellierung aber nicht mehr verwendet. Durch Aussonderungs- und Absonderungsrechte, die Rückgängigmachung einzelner Geschäfte, den Abzug von Verfahrenskosten sowie der Massegläubigerbefriedigung entsteht ein Wert, der am Ende nach Quote an sog. Insolvenzgläubiger ausgeschüttet wird. Um das zu ermöglichen, müssen diese Güter verwertet werden. Eine Insolvenzversteigerung, wie Sie HÄMMERLE regelmäßig durchführt, schafft die dazu notwendige Liquidität. Der Insolvenzverwalter ist also auf einen sicheren, zügigen Prozess angewiesen. HÄMMERLE sichert dies als Treuhänder für beide Seiten, Verkäufer als auch Käufer.

 

Vorteile des Kaufs aus der Insolvenzmasse gegenüber der Neuanschaffung

Es hat seine Gründe, weshalb unsere Industrieauktionen regelmäßig von unzähligen Ankäufern frequentiert werden. National wie international besteht ein reges Interesse an gebrauchten Industriemaschinen, die mittels einer Insolvenzversteigerung an den Höchstbietenden gehen. Das bietet viele Vorzüge, die ein Neukauf nicht bieten kann:

  • Direkte Einsatzfähigkeit von Maschinen, Werkzeug und Anlagen
  • Preisvorteile in nicht unerheblicher Höhe gegenüber der Neuanschaffung
  • Bei Bedarf: Aufbau eines Ersatzteillagers aus Komponenten eines Konkurrenten, dessen Betriebsvermögen mittels Insolvenzversteigerung unter den Hammer kommt
  • Planungssicherheit durch Vor-Ort-Besichtigung
  • Auf Wunsch: Übernahme von Montagetätigkeiten durch HÄMMERLE

Es gibt viele Gründe, die für die Teilnahme an einer Insolvenzversteigerung sprechen. Sehen Sie sich dazu einfach in unserem Blog um oder finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen in unserem Glossar. HÄMMERLE bietet Ihnen eine intuitiv steuerbare Auktionsplattform, die höchste Sicherheit sowie Komfort gewährleistet.

 

Bitte beachten: Auf das Zuschlagsgebot sind Aufgeld und Mehrwertsteuer zu entrichten

Der Preis, der letztlich zum Zuschlag führt, ist nicht der zahlbare Endpreis. Sie müssen bei Abgabe Ihres Gebotes berücksichtigen, dass grundsätzlich ein Aufgeld i.H.v. 18 Prozent zu zahlen ist. Dieses ist MwSt.-pflichtig, ebenso wie der Zuschlagspreis. So sind in der Regel 39,85 Prozent auf den Zuschlagspreis hinzuzurechnen. Zudem müssen Sie sich um Demontage und Abholung kümmern, der Transport liegt also in Ihren Händen. Deshalb ist es wichtig, bereits vorab alle Eventualitäten einzuplanen und in die Planung miteinzubeziehen.

HÄMMERLE unterstützt Sie selbstverständlich dabei. Erfahren Sie jetzt mehr zu den Möglichkeiten, die Ihnen eine Insolvenzversteigerung bietet. Werfen Sie einen Blick in den HÄMMERLE Blog oder machen Sie sich ein Bild der aktuell angebotenen Industriegüter auf unserer Auktionsplattform.

 

Jetzt aus Insolvenzmasse Kaufen

Bildnachweis: (© zephyr_p – stock.adobe.com)

Autor: HÄMMERLE



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