veröffentlicht am 29.01.2019

Nicht grundsätzlich eine Zwangsmaßnahme: Insolvenzverwertungen

Es gibt vielfältige Gründe dafür, dass ein Unternehmen den Geschäftsbetrieb einstellt und sich die Frage stellt, wie mit dem übrigen Betriebsvermögen umzugehen ist. Dabei sind Insolvenzverwertungen nicht grundsätzlich als Zwangsmaßnahme zu sehen, schließlich werden nicht selten Unternehmensinsolvenzen in Eigenverwaltung durchgeführt – das Unternehmen hält den Geschäftsbetrieb hierbei meist aufrecht, verkleinert das Sortiment, richtet das Geschäft auf margenträchtige Bereiche aus und wickelt alte Bereiche ab. In diesem Zuge ist es wichtig, schnell zu Liquidität zu gelangen, um die Umstrukturierung zum Erfolg werden zu lassen. Unternehmen wie HÄMMMERLE sichern durch professionelle Insolvenzverwertungen damit nicht selten die Fortführungsprognose des betreffenden Betriebs.

Doch wie muss man sich eine Insolvenzversteigerung konkret vorstellen? Wir geben Auskunft über die grundlegenden Aspekte.

 

Insolvenzverwertungen sprechen gezielt ein zahlungskräftiges, branchenaffines Publikum an

Wer schon einmal selbst versucht hat, alte Habseligkeiten auf einem Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen, der weiß, dass Erfolg dabei nicht selten mit dem richtigen Timing zu tun hat. So ist es beispielsweise schwierig, einen akzeptablen Preis für etwas festzulegen, um die nötige Aufmerksamkeit auf die Sache zu ziehen. Auch fehlen Infos darüber, welcher überhaupt zur Zielgruppe zählt und worauf es ankommt, wenn zu versteigernde oder zu verkaufende Güter präsentiert werden sollen. Diese und viele weitere Aspekte gelten auch im größeren Maßstab bei Insolvenzverwertungen, denn hier kommen zum Teil hoch spezialisierte Maschinen und Geräte unter den Hammer, die nur für eine kleine Nischenanwendung relevant sind – und doch ihren Wert besitzen, den es zu erreichen gilt.

Insolvenzverwertungen bei HÄMMERLE umfassen das gesamte Spektrum an Betriebs- und Geschäftsausstattung, Maschinen, Werkzeugen und anderen Gerätschaften. Sie werden von sowohl nationalen als auch internationalen Einkäufern frequentiert, die auf der Suche nach funktionsfähigen Industriemaschinen sind, um die eigene Produktion zu heben und Marktchancen zu nutzen. Gegenüber einer Neuanschaffung und der damit verbunden Kosten sowie Lieferzeiten, bieten gebrauchte Industriegüter deutliche Vorteile hinsichtlich der schnelleren Integration in die Produktionsabläufe, der ökonomischen Implementierung und womöglich als potenzielles Ersatzteillager für weitere vorhandene Maschinen.

Kurzum: Im Rahmen von Insolvenzverwertungen kommen zwar grundsätzlich gebrauchte Güter unter den Hammer, diese sind in den meisten Fällen aber noch voll funktionsfähig und lassen sich wesentlich schneller integrieren, als dies bei einem kostenintensiven Neukauf der Fall wäre. Ob es nun um Drehmaschinen, Fräsmaschinen, Stapler, Kompressoren oder Bearbeitungszentren geht – bei HÄMMERLE werden Ankäufer mit Sicherheit fündig!

 

Vorteile von Insolvenzverwertungen für die betreffenden Unternehmen

Wenn es im Zuge von Insolvenzverfahren oder Restrukturierungen darum geht, schnell freie Liquidität zu schaffen, braucht es eine bewährte Plattform und einen versierten Partner als Dienstleister. Insolvenzverwerter wie HÄMMERLE, das zu den größten Unternehmen dieser Art in Deutschland zählt, inventarisieren das gesamte mobile Anlagevermögen und erstellen Gutachten, die auf marktgerechten Werten basieren. Der wesentliche Vorteil aber besteht darin, dass professionell durchgeführte Insolvenzverwertungen zum Teil Verwertungserlöse deutlich über dem Zerschlagungswert erzielen. Ein Grund dafür ist sicherlich das spezialisierte, zahlungskräftige Publikum auf solchen öffentlichen Präsenz- und Online-Auktionen, was sicherstellt, dass genau die richtige Klientel um die passenden Anlagegüter ringt, um einen marktgerechten Preis zu erzielen.

Eine solche Insolvenzverwertung erfordert logistisches und strategisches Know-how, langjährige Erfahrung und eine professionelle Plattform, auf der Industrieauktionen durchgeführt werden können. Insolvenzverwalter haben weder die Zeit noch die Kapazitäten, um sich um derartige Tätigkeiten zu kümmern. Dies ist auch ein Grund dafür, weshalb Insolvenzverwerter meist eng mit Insolvenzverwaltern zusammenarbeiten, um das bestmögliche aus dem verbliebenen Anlagevermögen rauszuholen.

Apropos: Unter Insolvenzverwertungen werden nicht nur klassische Industrieversteigerungen gefasst, sondern unter Umständen auch komplette Räumungen oder Standortschließungen. Hier braucht es einen erfahrenen Dienstleister, der etwa die technischen Mittel bereithält, sowie ausreichend Lagerflächen besitzt, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

 

Insolvenzverwerter entlasten Insolvenzverwalter und inventarisieren Industriemaschinen aller Art

Wenn es um Industrieverwertungen geht, ist schnelles Handeln oftmals wichtig – gerade bei Umstrukturierungen fehlt es meist an der nötigen Liquidität, um andere Geschäftsbereiche zu stärken und somit die Fortführung des Unternehmens zu ermöglichen. Die Tätigkeiten der Insolvenzverwertung unterstützen Insolvenzverwalter also tatkräftig, und zwar genau dort, wo eigene Ressourcen fehlen und Expertise von außen dringend nötig ist. Denn bis es zur Insolvenzverwertung kommt, braucht es mitunter größere logistische Anstrengungen, um das Anlagevermögen in seiner Gänze zu dokumentieren, aufzubereiten und zu lagern, um beispielsweise aus Mietverträgen aussteigen zu können oder Fläche für neue Geschäftsbereiche nutzen zu können.

 

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Bildnachweis: (© domoskanonos – stock.adobe.com)

Autor: HÄMMERLE



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