published on 17.04.2020

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Industriemakler?

Wortneuschöpfungen, der Linguist würde auch von Neologismen sprechen, gehören in unserer modernen Gesellschaft zum Alltag. Angefangen bei vielen Berufsbezeichnungen, die ältere Arbeitnehmer mit „analogen“ Berufen eher selten korrekt verorten können, bis hin zu mehrdeutigen oder unklaren Wortkombinationen. Ein Begriff, der jedoch zumindest die grobe Richtung vorgibt, ist der des Industriemaklers. Schließlich kennen wir alle den Immobilienmakler und (meinen zu) wissen, was der genau macht – so einfach, so schnell? Mitnichten!

HÄMMERLE geht näher auf die Begriffsbestimmung des (Industrie-)Maklers ein, erläutert die klassischen Aufgabengebiete und zeigt die Vorteile der Beauftragung eines solchen Dienstleisters.

 

Der „Geschäftemacher“: Was genau zeichnet einen Industriemakler wie HÄMMERLE aus?

Es gibt viele Bereiche, in denen es ausgewiesener Sach- und Fachkenntnis bedarf. Ein solches Segment ist vor allem der Bereich rund um Industriemaschinen, technische Anlagen und Co. Nicht allein aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität, sondern gerade aufgrund der undurchsichtigen Nischen. Denn anders als im B2C-Segment, wo Verbraucher klassischerweise unzählige Angebote (relativ) transparent vergleichen und in Anspruch nehmen können, sind B2B-Geschäfte von ganz anderen Grundvoraussetzungen getragen:

  • Eine hohe Leistungsfähigkeit und Effizienz werden eingefordert, das geht u.a. mit deutlich spezifischeren Produkteigenschaften einher.
  • Typischerweise sind mehrere Hierarchieebenen bzw. Entscheidungsträger an einem „Deal“ beteiligt.
  • Der gesamte Prozess von der Suche über die Sondierung bis hin zu Auswahl und Geschäftsabschluss ist deutlich länger als im B2C-Segment.
  • Wechselseitige Vertragsbedingungen und weitere Bestandteile sind die Regel.

Mit Rückgriff auf die Definition des Industriemaklers lässt sich einfach festhalten, dass es hier um eine unabhängige, selbständige sowie regelmäßig gewerbsmäßige Vermittlung von Geschäften jeder Art geht. Aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ergeben sich die Voraussetzungen, wonach das Tätigwerden des Industriemaklers einen Provisionsanspruch begründet.

Kurzum: Ein Industrieunternehmen geht nicht mal eben „online“, sucht nach einem klar verständlichen Produkt und bestellt es in drei Klicks. Die ganze Herangehensweise ist differenzierter, die Anforderungen eines jeden Unternehmens je nach Marktausrichtung ebenso. Die Aufgabe eines Industriemaklers ist es nun, den wechselseitigen Interessen gerecht zu werden und eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu entwickeln.

 

Verwertung von Industriegütern jeder Art: HÄMMERLE als Industriemakler für höhere Verwertungserlöse

Gehen wir davon aus, dass es ein Industrieunternehmen gibt, das einen Teil der Produktion aufgibt und die Anlagen, Maschinen und Co. nun bestmöglich wirtschaftlich verwerten möchte. Im Regelfall beschränkte sich der Kontakt mit einem Hersteller nur auf den Verkaufsprozess, gegebenenfalls erweitert durch Serviceleistungen. Das Unternehmen kennt also lediglich Verkaufspreise und hat keinen Einblick in den oftmals regen Gebraucht- und Sekundärmarkt, den es in Bezug auf praktisch jedes Industriegut gibt. Die Schwierigkeit besteht nun darin, einen marktgerechten Verkaufspreis zu ermitteln – und zugleich einen entsprechenden Abnehmer zu finden, um dieses Geschäft auch zu realisieren.

Hier kommt der Industriemakler ins Spiel: Ein Insolvenz- und Restrukturierungsdienstleister wie HÄMMERLE kann auf mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung zurückblicken. Wir zählen zu den größten Verwertungsgesellschaften im deutschsprachigen Raum und bringen nationale wie internationale Ankäufer an einen Tisch. Dadurch erzielen wir regelmäßig Verwertungserlöse, die 30 Prozent oberhalb des gutachterlichen Schätzwertes liegen!

Unsere Aufgabe als Industriemakler ist es, ein neutraler, unabhängiger Mittler zwischen den beteiligten Akteuren zu sein. Wir bringen verkaufswillige Industrieunternehmen mit potenziellen Abnehmern zusammen – über Landes- und Sprachgrenzen hinweg. Welche Vorzüge das mit sich bringt, erfahren Sie im nächsten Absatz.

 

Vorteile im Zuge der Beauftragung eines Industriemaklers

Ein Unternehmen, das im Rahmen einer Insolvenz oder einer Restrukturierung zeitnah Liquidität generieren muss, hat nur wenige Optionen. Die schlechteste Option wäre es, mit nur einem willkürlich ausgewählten Kaufinteressenten zu verhandeln. Hier findet kein marktgerechtes Preisbildungsverfahren statt, sodass das verkaufende Unternehmen in einer denkbar schlechten Position ist. Viel besser wäre es, im Rahmen einer Industrieauktion genau jene Interessenten zusammenzubringen, die eine marktgerechte Verwertung ermöglichen. Und genau hier bietet Ihnen ein Industriemakler wie HÄMMERLE entscheidende Vorteile:

  • Versteigerung von technischen Anlagen, Maschinen, Werkzeugen und sonstiger Betriebsausstattung auf Basis eines markt-realistischen Gutachtens
  • Klärung von Fremd- und Drittrechten
  • Wahlweise: Online-Auktionen oder öffentliche Präsenzversteigerungen
  • Bei Präsenzversteigerungen trägt der Käufer sowohl Kosten als auch Risiken in Bezug auf Demontage, Transport und Co.
  • Breite Vermarktung auch bei zeitkritischen Anliegen
  • Die Kosten des Industriemaklers tragen zum Großteil die Käufer

Sie sehen: Es gibt praktisch keinen Grund, der dafürsprechen würde, einen Verkauf von Industriegütern in eigener Regie zu managen. Wir bieten Ihnen als Industriemakler mehr als drei Jahrzehnte Markterfahrung, verlässliche Bewertungen und schnelle Verwertungserfolge.

Erfahren Sie mehr zu den Dienstleistungen von HÄMMERLE und kontaktieren Sie uns gerne jederzeit unverbindlich!

 

Bildnachweis: (©  Sergey Nivens - stock.adobe.com)

Author: HÄMMERLE



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